Das Wandelröschen, auch Lantana genannt, kommt ursprünglich aus den Tropen Mittelamerikas und gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse. In feuchtwarmen Gebieten breitet sich die Pflanze in freier Natur sehr stark aus und soll – angeblich in Teilen Südafrikas und Australien als Zierpflanze verboten sein.
Bei uns blüht das Wandelröschen als Topfpflanze zwischen Mai und Oktober und das am besten an einem sonnigen und warmen Standort. Die Blüten vom Wandelröschen wechseln vom Aufblühen bis zum Welken mehrfach ihre Farben, daher auch ihr Name. Die Varianten reichen dabei von Zitronengelb, Orange, Weiß bis hin zu Rosa und Rot und das sorgt für eine abwechslungsreiche Blüte. Trotz ihrer Schönheit sollte man beachten, dass die Pflanze in allen Teilen giftig ist. Für das Wandelröschen ist ein sonniger Standort am wichtigsten um seine volle Blütenkraft zu entfalten. Daher bevorzugt das Wandelröschen lange, heiße Sommer um besonders reich zu blühen.
Eine gute Kübelpflanzenerde als Substrat reicht aus, solange das überschüssige Gießwasser gut ablaufen kann. Am besten man hält die Pflanzen im Kübel oder Topf, da sie nicht winterhart sind. Wandelröschen benötigen ausreichend Dünger damit sie wachsen und gedeihen. Ich versorgte sie wöchentlich mit Flüssigdünger alternativ ist auch ein Langzeitdünger am Saisonbeginn möglich. Gegossen wird regelmäßig, damit die Erde nicht vollständig austrocknet und die Blüten welken.
Aufgrund ihrer tropischen Herkunft sind Wandelröschen äußerst frostempfindlich und müssen vor dem ersten Nachtfrost ins Winterquartier gebracht werden. Optimal ist dafür ein heller, gut belüfteter Standort bei fünf bis zehn Grad. Hat man keinen ausreichend hellen Platz, ist im Notfall auch die dunkle Überwinterung möglich. In diesem Fall schneidet man die Krone um mindestens die Hälfte zurück und gegossen wird nur mäßig, sodass der Wurzelballen nicht ganz austrocknet. Die Pflanzen werfen bei dunkler Überwinterung zwar alle Blätter ab, treiben in der Regel aber wieder aus. Erst nach den Eisheiligen darf das Wandelröschen wieder auf die Terrasse. Zunächst wird ein Standort ohne direkte Mittagssonne ausgesucht damit sich die Pflanze langsam an intensive Sonneneinstrahlung gewöhnt und dabei muss auf gute Wasserversorgung geachtet werden.
Das Wandelröschen ist eine tolle Alternative zur Balkon-Bepflanzung, für alle die Geranien nicht mögen und zudem sind sie eine gute Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.